Apparative Verfahren

Lungenfunktionsprüfung

Beim Lungenfunktions-Test (Spirometrie) wird die Leistungsfähigkeit der Lungen gemessen, genauer gesagt, wie viel Luft wie schnell ein- und ausgeatmet werden kann. Dies ist nicht nur für Sportler wichtig, sondern auch zur Erkennung und Unterscheidung verschiedener Lungenerkrankungen. Eingesetzt wird dieses Verfahren z.B. bei chronischer Bronchitis und bei Asthma bronchiale, aber auch z.B. bei Rauchern im Rahmen eines erweiterten Gesundheits-Checks zur Bestimmung der Stärke einer Funktionsstörung. Diese Untersuchungsmethode eignet sich auch gut zur Überprüfung des Therapieerfolges von Lungenkrankheiten.

EKG

Bei jedem Herzschlag entsteht im Herzen ein schwacher Strom mit einer Spannung von etwa 1/1000 Volt. Bei der Elektro-Kardiographie (EKG) werden diese elektrischen Aktivitäten des Herzens abgeleitet und in Form von Kurven aufgezeichnet. Es resultiert ein immer wiederkehrendes Bild der elektrischen Herzaktion. Elektrokardiographie bedeutet soviel wie Darstellung der Herzstromkurve.

Langzeit-Blutdruckmessung

Der Blutdruck ist der Druck in den Schlagadern (Arterien) des Körperkreislaufs und in den Herzkammern. Bei jedem Herzschlag schwankt er zwischen einem Maximalwert (systolischer Wert) und einem Minimalwert (diastolischer Wert). Er hängt von der Herzleistung, dem Gefäßwiderstand und verschiedenen, komplizierten Regelsystemen ab. Die Blutdruckmessung ist eine einfache und risikolose Untersuchung, durch die man Informationen über die Funktion von Herz und Kreislauf erhält. Bei einer Langzeit-Blutdruckmessung wird der Blutdruck über einen Zeitraum von 24 Stunden in regelmäßigen Abständen (tagsüber halbstündlich, nachts stündlich) gemessen und ein Blutdruck-Profil erstellt.

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